Der Schoppen vor der Jagd

Der Schoppen vor der Jagd

Vor­sich­tig und sach­ge­mäß im Sin­ne des § 5 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b WaffG geht mit Waf­fen nur um, wer sie in nüch­ter­nem Zustand gebraucht und so sicher sein kann, kei­ne alko­hol­be­ding­ten Aus­fall­erschei­nun­gen zu erlei­den, die zur Gefähr­dung Drit­ter füh­ren kön­nen. Im hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te ein Jäger eine Schuss­waf­fe gebraucht,

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Der Rotwein vor der Jagd

Der Rotwein vor der Jagd

Macht ein Waf­fen­be­sit­zer in alko­ho­li­sier­tem Zustand von sei­ner Schuss­waf­fe Gebrauch, recht­fer­tigt dies die Annah­me, dass er im waf­fen­recht­li­chen Sin­ne unzu­ver­läs­sig ist, auch wenn zum Alko­hol­kon­sum kein wei­te­res Fehl­ver­hal­ten hin­zu­tritt. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall fuhr der Klä­ger, ein Jäger und Inha­ber waf­fen­recht­li­cher Erlaub­nis­se, mit sei­nem Kraft­fahr­zeug

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Keine rechten Jäger - Unzuverlässigkeit durch Mitgliedschaft in der NPD

Keine rechten Jäger — Unzuverlässigkeit durch Mitgliedschaft in der NPD

Einer Per­son, die als Vor­sit­zen­de des Kreis­ver­ban­des Bre­­men-Stadt der NPD tätig ist, fehlt es an der erfor­der­li­chen waf­fen­recht­li­chen Zuver­läs­sig­keit. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt der Frei­en Han­se­stadt Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall das Waf­fen­ver­bot und den Wider­ruf einer Waf­fen­er­laub­nis als recht­mä­ßig ange­se­hen. Der Klä­ger besaß Erlaub­nis­se zum Besitz

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Kaninchenjagd im eigenen Garten

Kaninchenjagd im eigenen Garten

Die Ver­wen­dung für die Kanin­chen­jagd im eige­nen Gar­ten erfor­dert es nicht, dafür eine gela­de­ne Waf­fe bereit zu hal­ten. Für das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt besteht kei­ner­lei Zwei­fel, dass die Auf­be­wah­rung von Waf­fen in durch­ge­la­de­nem Zustand grund­le­gen­den Vor­­­sichts- bzw. Sorg­falts­maß­ga­ben im Umgang bzw. bei der Auf­be­wah­rung von Waf­fen und Muni­ti­on im Sin­ne von §

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Wer ein Pferd mit einem Wildschwein verwechselt...

Wer ein Pferd mit einem Wildschwein verwechselt…

Erschießt ein Jäger wäh­rend der Jagd ein Pferd, darf der Jagd­schein vor­läu­fig ein­ge­zo­gen wer­den, da das öffent­li­che Inter­es­se am sofor­ti­gen Voll­zug der Maß­nah­me selbst dann, wenn man die Erfolgs­aus­sich­ten der Rechts­be­hel­fe in der Haupt­sa­che als offen ansieht, über­wiegt. Es besteht näm­lich ein über­ra­gen­des Gemein­in­ter­es­se dar­an, das mit der pri­va­ten Ver­wen­dung

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Waffenrechtliche Regelprüfung eines Jagdscheininhabers

Waffenrechtliche Regelprüfung eines Jagdscheininhabers

Auch Inha­ber eines Jagd­scheins unter­lie­gen grund­sätz­lich der — gebüh­ren­pflich­ti­gen — waf­fen­recht­li­chen Regel­über­prü­fung ihrer Zuver­läs­sig­keit und per­sön­li­chen Eig­nung nach § 4 Abs. 3 WaffG. Die waf­fen­recht­li­che Regel­über­prü­fung ist jeden­falls dann nicht ent­behr­lich, wenn im jagd­recht­li­chen Ver­fah­ren auf Erteilung/Verlängerung eines Jagd­scheins kei­ne ent­spre­chen­de Über­prü­fung erfolgt ist. Die Über­prü­fung kann auch dann statt­fin­den, wenn seit der letz­ten Regel­über­pü­fung noch

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