Wirtschaftlicher Schaden durch Wildverbiss

Wirtschaftlicher Schaden durch Wildverbiss

Ein im Wald oder auf land­wirt­schaft­lich genutz­ten Fel­dern ange­fal­le­ner Wild­scha­den löst einen Scha­dens­er­satz­an­spruch nach § 29 Abs. 1 BJagdG aus. Für den Umfang der Ersatz­pflicht sind die all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten der §§ 249 ff BGB i.V.m. § 31 BJagdG maß­ge­bend. Gemäß Absatz 2 kommt es auf den vor­aus­sicht­li­chen Absatz­ver­lust zum Zeit­punkt der Ern­te

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Wildschäden: alle vorkommenden Hirsche zum Abschuss freigeben ?

Wildschäden: alle vorkommenden Hirsche zum Abschuss freigeben ?

Ein Antrag auf Erle­gung von Hir­schen außer­halb der Bewirt­schaf­tungs­zo­ne bedarf kon­kre­ter Anga­ben über Art und Umfang der zu ver­zeich­nen­den Wild­schä­den und ihrer Ursa­chen sowie zum Wild­auf­kom­men und der Inten­si­tät der Jagd­aus­übung. Mit die­ser Begrün­dung ist die Kla­ge eines Jägers gegen die Nicht­er­tei­lung einer Ein­wil­li­gung zur Erle­gung unter ande­rem von Rot­hir­schen

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Der Jagdpächter und die Wildschäden

Der Jagdpächter und die Wildschäden

Über­nimmt der Päch­ter eines Jagd­be­zirks im Ver­trag mit der Jagd­ge­nos­sen­schaft die Haf­tung für Wild­schä­den nur ein­ge­schränkt — indem etwa im Ver­trag nach der Art der geschä­dig­ten Pflan­zen oder nach der Art des scha­dens­ver­ur­sa­chen­den Wil­des dif­fe­ren­ziert, die Haf­tung durch Höchst­be­trä­ge oder Quo­ten begrenzt; vom Ver­schul­den des Päch­ters, der Erstel­lung von Schutz­vor­rich­tun­gen durch den

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Wildschaden bei Erstaufforstungen

Wildschaden bei Erstaufforstungen

§ 32 Abs. 2 Satz 1 BJagdG ist, soweit Wild­scha­den an Forst­kul­tu­ren, die durch Ein­brin­gen ande­rer als der im Jagd­be­zirk vor­kom­men­den Haupt­holz­ar­ten einer erhöh­ten Gefähr­dung aus­ge­setzt sind, nur bei Her­stel­lung übli­cher Schutz­vor­rich­tun­gen ersetzt wird, nicht ana­log auf soge­nann­te Erst­auf­fors­tun­gen anwend­bar, bei denen erst­mals im Jagd­be­zirk ein Forst­be­stand geschaf­fen wird und des­halb kei­ne

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Wenn das Rotwild Baumrinde frisst

Wenn das Rotwild Baumrinde frisst

Von einer unte­ren Jagd­be­hör­de darf Jagd­päch­tern gegen­über ange­ord­net wer­den, eine bestimm­te Anzahl Rot­wild zu schie­ßen, um Wild­scha­den wie Schäl­schä­den in Gren­zen zu hal­ten. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Kas­sel in den hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem sich drei Jagd­päch­ter gegen die Anord­nung ver­sucht haben zu weh­ren, dass in jedem Jagd­be­zirk min­des­tens drei

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Derr Wildverbiss

Derr Wildverbiss

Ist es in einem Jagd­re­vier zu einem erheb­li­chen Wild­ver­biss gekom­men, darf die Jagd­be­hör­de die Erhö­hung der Abschuss­zahl anord­nen. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in einem Ver­fah­ren des vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes, mit dem sich ein Jagd­päch­ter gegen den sofor­ti­gen Voll­zug eines ange­ord­ne­ten erhöh­ten Abschus­ses von Reh­wild gewehrt hat. Nach­dem in einem Wald im

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