Das erschossene Islandpony

Es gehört zu den ele­men­ta­ren Ver­hal­tens­re­geln der Jagd­aus­übung, dass der Jäger einen Schuss auf Wild nur dann abge­ben darf, wenn er sich über das Tier, das er beschießt, ver­ge­wis­sert hat. Ansons­ten ver­bie­tet jede noch so gerin­ge Unsi­cher­heit und Unwäg­bar­keit den Schuss. Ein Ver­stoß gegen die­se grund­le­gen­de Pflicht führt zur waf­fen­recht­li­chen

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Hund statt Wildschwein

Ver­wech­selt ein Jäger im Wald einen Hund mit einem Wild­schwein und erschießt ihn, han­delt es sich um ein ein­ma­li­ges fahr­läs­si­ges Fehl­ver­hal­ten, aus dem nicht dar­auf geschlos­sen wer­den kann, dass der Jäger in Zukunft Waf­fen oder Muni­ti­on miss­bräuch­lich oder leicht­fer­tig ver­wen­den wird und des­halb waf­fen­recht­lich unzu­ver­läs­sig ist. Mit die­ser Begrün­dung hat

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Waffenrechtliche Regelprüfung eines Jagdscheininhabers

Auch Inha­ber eines Jagd­scheins unter­lie­gen grund­sätz­lich der — gebüh­ren­pflich­ti­gen — waf­fen­recht­li­chen Regel­über­prü­fung ihrer Zuver­läs­sig­keit und per­sön­li­chen Eig­nung nach § 4 Abs. 3 WaffG. Die waf­fen­recht­li­che Regel­über­prü­fung ist jeden­falls dann nicht ent­behr­lich, wenn im jagd­recht­li­chen Ver­fah­ren auf Erteilung/Verlängerung eines Jagd­scheins kei­ne ent­spre­chen­de Über­prü­fung erfolgt ist. Die Über­prü­fung kann auch dann statt­fin­den, wenn seit der letz­ten Regel­über­pü­fung noch

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Waffenrechtliche Zuverlässigkeitsprüfung trotz Jagdschein

Die waf­fen­recht­li­che Regel­über­prü­fung der Zuver­läs­sig­keit ist grund­sätz­lich auch bei Jagd­schein­in­ha­bern erfor­der­lich. Sie kann im Abstand von weni­ger als drei Jah­ren erfol­gen, wenn dann ein Über­prü­fungs­kon­zept der Waf­fen­be­hör­de zugrun­de liegt. Die Gebühr für die Ver­län­ge­rung eines Jagd­scheins ist nicht auf die Gebühr für die waf­fen­recht­li­che Zuver­läs­sig­keits­prü­fung anre­chen­bar. Ver­wal­tungs­ge­richt Göt­tin­gen, Urteil vom

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