Der Streit um den Wild­scha­den – und das behörd­li­che Vorverfahren

Wird in einer Wild­scha­dens­sa­che vom Klä­ger bean­tragt, den Vor­be­scheid auf­zu­he­ben und den Scha­dens­er­satz­an­spruch des Beklag­ten abzu­wei­sen, ist der Scha­dens­er­satz­an­spruch selbst streit­ge­gen­ständ­lich gewor­den. Streit­ge­gen­stand der (hier:) gemäß Art. 47a Abs. 1 Satz 5 Bay­JG gegen den Vor­be­scheid der Gemein­de zu rich­ten­den Kla­ge ist nicht der Bescheid selbst, son­dern der in ihm ver­kör­per­te Ersatzanspruch .

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Der Streit um den Wild­scha­den – und das Gericht muss entscheiden

In einer Wild­scha­dens­sa­che ist nach baye­ri­schem Lan­des­recht eine Zurück­ver­wei­sung der Sache an die Ver­wal­tungs­be­hör­de (§ 35 Satz 1 BJagdG) nicht vor­ge­se­hen. Auch wenn das baye­ri­schem Lan­des­recht unter­lie­gen­de Vor­ver­fah­ren an schwer­wie­gen­den Män­geln lei­det, hat das Gericht daher – gege­be­nen­falls nach Erhe­bung der erfor­der­li­chen Bewei­se – in der Sache selbst zu ent­schei­den. Auch

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