Der Rinderausbruch bei der Treibjagd

Der Jagd­aus­übungs­be­rech­ti­ge als Ver­an­stal­ter und Orga­ni­sa­tor einer gemein­schaft­li­chen Jagd ist dafür ver­ant­wort­lich, dass Drit­te nicht durch jagd­ty­pi­sche Gefah­ren zu Scha­den kom­men. Land­wir­te sind recht­zei­tig zuvor von der beab­sich­tig­ten Treib­jagd zu unter­rich­ten, um ihnen die Mög­lich­keit zum vor­über­ge­hen­den Einstal­len der Tie­re zu geben. Wird dies unter­las­sen und der Land­wirt ver­un­fallt beim

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Mitteilungspflichten bei der Treibjagd

Ein Ver­an­stal­ter einer Jagd ist zwar grund­sätz­lich ver­pflich­tet, die not­wen­di­gen und zumut­ba­ren Vor­keh­run­gen zu schaf­fen, um eine Schä­di­gung ande­rer durch das Jagd­ge­sche­hen zu ver­hin­dern. Er ist des­we­gen aber nicht ver­pflich­tet, den anlie­gen­den Päch­ter über die bevor­ste­hen­de Treib­jagd zu unter­rich­ten. Dar­über hin­aus gehö­ren Schuss­ge­räu­sche für sich genom­men zu einer wald­ty­pi­schen Geräusch­ku­lis­se.

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Reitunfall anläßlich der Treibjagd

Im All­ge­mei­nen begrün­den Schuss­ge­räu­sche einer Jagd für sich noch kei­ne poten­ti­el­le Gefahr für Rechts­gü­ter Drit­ter. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hofs für einen Reit­un­fall anläss­lich einer Treib­jagd: Am 15. Novem­ber 2008 führ­te der Beklag­te als Jagd­lei­ter eine Treib­jagd durch. Die Klä­ge­rin und ihre Freun­din rit­ten auf einem Wald­weg in der Nähe

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