Der Jagdpächter und die Wildschäden

Über­nimmt der Päch­ter eines Jagd­be­zirks im Ver­trag mit der Jagd­ge­nos­sen­schaft die Haf­tung für Wild­schä­den nur ein­ge­schränkt — indem etwa im Ver­trag nach der Art der geschä­dig­ten Pflan­zen oder nach der Art des scha­dens­ver­ur­sa­chen­den Wil­des dif­fe­ren­ziert, die Haf­tung durch Höchst­be­trä­ge oder Quo­ten begrenzt; vom Ver­schul­den des Päch­ters, der Erstel­lung von Schutz­vor­rich­tun­gen durch den

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Wenn das Rotwild Baumrinde frisst

Von einer unte­ren Jagd­be­hör­de darf Jagd­päch­tern gegen­über ange­ord­net wer­den, eine bestimm­te Anzahl Rot­wild zu schie­ßen, um Wild­scha­den wie Schäl­schä­den in Gren­zen zu hal­ten. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Kas­sel in den hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem sich drei Jagd­päch­ter gegen die Anord­nung ver­sucht haben zu weh­ren, dass in jedem Jagd­be­zirk min­des­tens drei

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Derr Wildverbiss

Ist es in einem Jagd­re­vier zu einem erheb­li­chen Wild­ver­biss gekom­men, darf die Jagd­be­hör­de die Erhö­hung der Abschuss­zahl anord­nen. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in einem Ver­fah­ren des vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes, mit dem sich ein Jagd­päch­ter gegen den sofor­ti­gen Voll­zug eines ange­ord­ne­ten erhöh­ten Abschus­ses von Reh­wild gewehrt hat. Nach­dem in einem Wald im

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Jagdgenossenschaft und Jagdpächter beim Wildschaden

Zwar hat nach § 29 Abs. 1 Satz 1 BJagdG grund­sätz­lich die Jagd­ge­nos­sen­schaft dem Geschä­dig­ten den Wild­scha­den zu erstat­ten. Hat jedoch der Jagd­päch­ter den Ersatz des Wild­scha­dens ganz oder teil­wei­se im Ver­trag mit der Jagd­ge­nos­sen­schaft über­nom­men, so trifft ihn die Ersatz­pflicht (§ 29 Abs. 1 Satz 3 BJagdG). Eine Haf­tung der Jagd­ge­nos­sen­schaft bleibt ledig­lich

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