Die BGB-Gesellschaft der Jagdpächter

Gesell­schaf­ten sind nicht jagd­pacht­fä­hig gemäß § 11 Abs. 5 BJagdG; das gilt auch für Gesell­schaf­ten bür­ger­li­chen Rechts. Im Außen­ver­hält­nis zur Jagd­ge­nos­sen­schaft erhält der ein­zel­ne Mit­päch­ter als Gesamt­gläu­bi­ger (§ 428 BGB) das Jagd­aus­übungs­recht über­tra­gen. Eine Auf­lö­sung oder eine Kün­di­gung der zwi­schen den Mit­päch­tern bestehen­den BGB-Gesel­l­­schaft lässt des­halb das Außen­ver­hält­nis zwi­schen den ein­zel­nen

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Fristlose Kündigung eines Jagdpachtvertrages wegen Handlungsunfähigkeit der Jagdgemeinschaft

Ist zwi­schen den Mit­päch­tern eines Jagd­pacht­ver­tra­ges das Ver­hält­nis so zer­rüt­tet, dass sich die Päch­ter­ge­mein­schaft in einer Blo­cka­de­si­tua­ti­on befin­det, die zu einer Hand­lungs­un­fä­hig­keit der Jagd­ge­mein­schaft führt, sind auch Ver­päch­ter­rech­te — näm­lich die ord­nungs­ge­mä­ße Beja­gung des Jagd­be­zirks — ver­letzt. Die­ses recht­fer­tigt — soweit sich der ein­zel­ne Mit­päch­ter das Zer­würf­nis der Päch­ter­ge­mein­schaft zurech­nen las­sen muss — eine frist­lo­se Kün­di­gung des betref­fen­den

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