Mindestabschussplan in einem Jagdbezirk

Ein Min­dest­ab­schuss­plan ist dann rechts­wid­rig, wenn der Abschuss­fest­set­zung nicht zu ent­neh­men ist, dass ihr eine Abwä­gung vor­aus­ge­gan­gen ist, die auf einer aus­rei­chen­den Tat­sa­chen­grund­la­ge beruht und dass sich die Abschuss­hö­he in einem nach­voll­zieh­ba­ren Rah­men bewegt, der sich maß­geb­lich am aktu­el­len Wild­be­stand im kon­kre­ten Jagd­be­zirk ori­en­tiert. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem

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Jagdbezirke nach der Hannoverschen Jagdordnung vom 11. März 1859

Eine im Jahr 1859 auf der Grund­la­ge des § 4 Abs. 1 Nr. 2 der Han­no­ver­schen Jagd­ord­nung erfolg­te Fest­stel­lung der Zuge­hö­rig­keit einer gemeind­li­chen Exkla­ve zu einem Jagd­be­zirk kann eine ein­zel­fall­be­zo­ge­ne Rege­lung mit kon­sti­tu­ti­ver Wir­kung in der Gestalt einer Anschluss­ver­fü­gung dar­stel­len, die nach heu­ti­gem Ver­ständ­nis einer Anglie­de­rungs­ver­fü­gung nach § 5 Abs. 1 BJagdG ent­spricht. Der mit

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Jagdbezirk

Das deut­sche Jagd­recht unter­schei­det zwi­schen Eigen­jagd­be­zir­ken und gemein­schaft­li­chen Jagd­be­zir­ken. Einen Eigen­jagd­be­zirk bil­den die Grund­stü­cke eines Eigen­tü­mers, wenn sie im Zusam­men­hang eine bestimm­te Grund­stücks­grö­ße errei­chen. Die Gren­ze für einen Eigen­jagd­be­zirk liegt einer Grund­stücks­grö­ße von min­des­tens 150 ha, aller­dings haben mitt­ler­wei­le eini­ge Bun­des­län­der die­se Gren­ze auf 250 ha hoch gesetzt. Einen gemein­schaft­li­chen

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