Die Mitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft

Die Ein­bin­dung in eine Jagd­ge­nos­sen­schaft stellt für einen Grund­ei­gen­tü­mer, der die Jagd aus ethi­schen Grün­den ablehnt, eine unver­hält­nis­mä­ßi­ge Belas­tung dar. Mit die­ser Ent­schei­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes der Auf­fas­sung des Euro­päi­schen Gerichts­ho­fes für Men­schen­rech­te1 Rech­nung getra­gen, wonach die gesetz­li­che Mit­glied­schaft eines Grund­ei­gen­tü­mers,

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Grundstückseigentümer und die Duldung der Jagd

Nun hat die Gro­ße Kam­mer des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te ent­schie­den, dass in der zwangs­wei­sen Dul­dung der Jagd auf dem Grund­stücks­ei­gen­tum eines Geg­ners der Jagd eine Ver­let­zung des Arti­kels 1 Pro­to­koll Nr. 1 EMRK liegt. Mit die­ser Ent­schei­dung hat der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te einem deut­schen Beschwer­de­füh­rer Recht gege­ben, der mit sei­nem

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