Mindestabschussplan in einem Jagdbezirk

Ein Min­dest­ab­schuss­plan ist dann rechts­wid­rig, wenn der Abschuss­fest­set­zung nicht zu ent­neh­men ist, dass ihr eine Abwä­gung vor­aus­ge­gan­gen ist, die auf einer aus­rei­chen­den Tat­sa­chen­grund­la­ge beruht und dass sich die Abschuss­hö­he in einem nach­voll­zieh­ba­ren Rah­men bewegt, der sich maß­geb­lich am aktu­el­len Wild­be­stand im kon­kre­ten Jagd­be­zirk ori­en­tiert. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem

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Derr Wildverbiss

Ist es in einem Jagd­re­vier zu einem erheb­li­chen Wild­ver­biss gekom­men, darf die Jagd­be­hör­de die Erhö­hung der Abschuss­zahl anord­nen. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in einem Ver­fah­ren des vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes, mit dem sich ein Jagd­päch­ter gegen den sofor­ti­gen Voll­zug eines ange­ord­ne­ten erhöh­ten Abschus­ses von Reh­wild gewehrt hat. Nach­dem in einem Wald im

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