Jagdgenossenschaft

Jagdgenossenschaften sind nach der Definition der deutschen Jagdgesetze Zusammenschlüsse der Eigentümer aller Flächen einer Gemeinde, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören. Zu einem solchen gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören alle Grundflächen der Gemeinde, die nicht zu einem Eigenjagdbezirk gehören und eine gewisse Mindestfläche aufweisen. Diese Mindestfläche beträgt in den meisten Bundesländern 150

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Jagdbehörden

Die Jagdbehörden, also die örtlich und sachlich für den Vollzug der jagdrechtlichen Vorschriften zuständigen Verwaltungsbehörden, sind grundsätzlich Behörden der einzelnen Bundesländer. Dies gilt auch für den Vollzug des Bundesjagdgesetzes: auch der Vollzug dieses Bundesgesetzes ist grundsätzlich Angelegenheit des jeweiligen Bundeslandes, so dass etwa auch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und

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Jagdabgabe

Die Jagdabgabe ist eine Besonderheit des Bayerischen Jagdgesetzes. Sie wird gemäß Art. 26, 27 BayJG zusammen mit der Gebühr für den Jagdschein erhoben und fließt dem bayerischen Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten zu. Die Jagdabgabe soll zur Förderung des Jagdwesens verwendet werden. Gefördert werden sollen durch die Jagdabgabe insbesondere

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Hegegemeinschaft

eine hege Gemeinschaft definiert § 10a BJagdG als ein Zusammenschluss der Jagdausübungsberechtigten mehrerer benachbarter, eine landschaftliche Einheit bildende Reviere zum Zwecke der Koordinierung von Hegemaßnahmen und Abschussplänen. In der Regel sind solche Hegegemeinschaften privatrechtlich organisierte, freiwillige Personalvereinigungen. In einigen Bundesländern sieht das Jagdrecht jedoch auch vor, dass die Hegegemeinschaften von

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Hege

Die Hege bezeichnet im Jagdrecht alle diejenigen Maßnahmen, welche die Lebensgrundlage des Wildess betreffen. Sie ist ein Grundelement der Waidgerechtigkeit. Das jagdrechtliche Hegebebot verpflichtet die Jäger, der Artenvielfalt des Wildes nicht zu schaden. Diese Pflicht umfasst alle Wildarten, auch solche, etwa durch eine Schonzeitregelung dauerhaft nicht gejagt werden können. Vielfach

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Jagdbezirk

Das deutsche Jagdrecht unterscheidet zwischen Eigenjagdbezirken und gemeinschaftlichen Jagdbezirken. Einen Eigenjagdbezirk bilden die Grundstücke eines Eigentümers, wenn sie im Zusammenhang eine bestimmte Grundstücksgröße erreichen. Die Grenze für einen Eigenjagdbezirk liegt einer Grundstücksgröße von mindestens 150 ha, allerdings haben mittlerweile einige Bundesländer diese Grenze auf 250 ha hoch gesetzt. Einen gemeinschaftlichen

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Wildschaden

Unter Wildschaden versteht man den Schaden, den Wild in der Landwirtschaft oder der Forstwirtschaft verursacht. Der Wildschaden steht seit jeher im Interessenkonflikt zwischen dem Landwirt bzw. Forstwirt und dem Jäger. Klagen über hohe Wildschäden sind bereit aus der karolingischen Zeit des frühen Mittelalters aktenkundig. Seitdem führt immer wieder der Wunsch

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Rabenkrähen und der durch sie verursachte Ernteausfall

Es besteht kein Amtshaftungsanspruch für einen Ernteausfall durch Rabenkrähen. Das urteilte jetzt das Oberlandesgericht Karlsruhe auf die Klage eines Landwirts, der im Rhein-Neckar-Raum Tabakpflanzen anbaut. Der Landwirt begehrte vom beklagten Bundesland Baden-Württemberg Schadensersatz, weil zwei Tage nach der ersten Tabakpflanzung im Mai 2009 ständig mindestens 30 Rabenkrähen auf seinem Feld

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Keine Wildschäden im befriedeten Bezirk

§ 29 BJagdG gewährt keinen Ersatzanspruch für Wildschäden, die auf solchen Grundflächen entstehen, die in einem so genannten befriedeten Bezirk (etwa gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2 und 6 NdsJagdG) liegen und auf denen gemäß § 6 BJagdG die Jagd ruht. Dies gilt nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs

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Änderungen im Landeswaldgesetz Mecklenburg-Vorpommern

Das Landeskabinett hat den Entwurf des „Gesetzes zur Änderung des Landeswaldgesetzes und anderer Gesetze“ beschlossen und in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Beabsichtigt ist eine umfangreiche Novelle des Waldrechts in Mecklenburg-Vorpommern, Neben einer allgemeinen Anpassung an Europäische Normen sowie Bundesrecht und sonstiges Landesrecht sind unter anderem folgende Änderungen angestrebt: Wegfall einzelner Genehmigungspflichten (z.B.

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Sammlung der Jagdgesetze

In Deutschland zeichnet sich das Jagdrecht durch ein Nebeneinander von Bundesrecht und Landesrecht aus. Dementsprechend sind die für die Jagd wichtigen Gesetze und Verordnungen teilweise durch den Bund und teilweise  durch Landesgesetze und Landesverordnungen geregelt. Das gleiche gilt auch für das für die Jagd ebenfalls wichtige Naturschutzrecht und das Tierschutzrecht.

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Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Land Schleswig-Holstein die Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. In Schleswig-Holstein existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Landesverordnung über gesetzlich geschützte Biotope (Biotopverordnung) Verordnung über das Naturschutzgebiet Ihlsee und Ihlwald im Landkreise Segeberg Verordnung über das Naturschutzgebiet

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Naturschutzgebiete in Sachsen

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Freistaat Sachsen Naturpark, Biosphärenreservat sowie Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. In Sachsen existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landesentwicklung über den Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft Verordnung

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Naturschutzgebiete im Saarland

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Saarland die Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. Im Saarland existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Gesetz zum Schutz der Natur und Heimat im Saarland – Saarländisches Naturschutzgesetz – (SNG) Verordnung über den Kostenersatz für ehrenamtlich im

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Naturschutzgebiete in Rheinland-Pfalz

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Land Rheinland-Pfalz die Naturparke, Natuschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. Daneben besteht ein Staatsvertrag mit dem Großherzogtum Luxemburg über den gemeinsamen Naturpark. In Rheinland-Pfalz existieren somit folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Landesgesetz zur nachhaltigen Entwicklung von Natur

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Naturschutzgebiete in Niedersachsen

Anders als in den meisten Bundesländern werden im Land Niedersachsen die Natuschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete nicht mehr per Rechtsverordnung der Landesregierung festgelegt. Für die Erklärung eines Gebietes zu einem Naturschutzgebiet und für die Änderung oder Aufhebung einer bestehenden Naturschutzgebietsverordnung sind vielmehr gemäß § 55 Abs. 2 Satz 1 NNatG die Unteren

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Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Land Mecklenburg-Vorpommern die Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. In Mecklenburg-Vorpommern existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Gesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Ausführung des Bundesnaturschutzgesetzes (Naturschutzausführungsgesetz) Verordnung zur Regelung der Jagdausübung in den Nationalparken des Landes Mecklenburg-Vorpommern

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Naturschutzgebiete in Hessen

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Land Hessen die Natuschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. In Hessen existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Hessisches Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Hessisches Naturschutzgesetz) Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Auenverbund Wetterau“ Verordnung über die Natura 2000-Gebiete in

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Naturschutzgebiete in Hamburg

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch in der Freien und Hansestadt Hamburg die Natuschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt.  Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer ist darüber hinaus durch ein Gesetz geregelt. Damit existieren in Hamburg folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Gesetz über den Nationalpark Hamburgisches

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Naturschutzgebiete in Brandenburg

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch in Brandenburg die Natuschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. In Brandenburg existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Gesetz über den Naturschutz und die Landschaftspflege im Land Brandenburg (Brandenburgisches Naturschutzgesetz) Anordnung Nr. 1 über Naturschutzgebiete Gesetz über den Nationalpark

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Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch in Baden-Württemberg die Natuschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. In Baden-Württemberg existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Gesetz zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz) Verordnung des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand

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Stadttauben

Das Fangen und Verfüttern verwilderter Stadttauben ist nicht als Schädlingsbekämpfung durch das Tierschutzgesetz gerechtfertigt. Mit dieser Begründung wies jetzt das Verwaltungsgericht Wiesbaden die Klage eines Falkners und Jägers ab, der eine generelle Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz begehrte, um verwilderte Stadttauben töten zu können. Hierzu entwickelte er bereits einen speziellen Fangschlag,

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