Runder Tisch für Jäger und Tierschützer im Saarland

Sollen Jäger auch in Zukunft Hunde und Katzen schießen? Sollen Jäger weiterhin so genanntes Raubwild (z.B. Baummarder, Iltis und Wiesel) mit Fallen fangen? Sollen Jagdhunde weiterhin an lebenden Tieren, das heißt der Ente und dem Fuchs ausgebildet werden? Dies waren Fragen die beim ersten Treffen der vom Umweltministerium initiierten Gesprächsrunde

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Bleifreies Angeln im Saarland

Das Umweltministerium des Saarlandes hat gemeinsam mit dem Fischereiverband Saar und dem NABU Saarland eine Freiwillige Selbstverpflichtung zum bleifreien Angeln erarbeitet. Damit sollen Angler ermutigt werden, mit dem weitgehenden Verzicht auf den Einsatz bleihaltiger Angelgewichte einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Zustandes unserer Flüsse und Seen zu leisten. Jedes

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Waffenrechtliche Zuverlässigkeitsprüfung trotz Jagdschein

Die waffenrechtliche Regelüberprüfung der Zuverlässigkeit ist grundsätzlich auch bei Jagdscheininhabern erforderlich. Sie kann im Abstand von weniger als drei Jahren erfolgen, wenn dann ein Überprüfungskonzept der Waffenbehörde zugrunde liegt. Die Gebühr für die Verlängerung eines Jagdscheins ist nicht auf die Gebühr für die waffenrechtliche Zuverlässigkeitsprüfung anrechenbar. Verwaltungsgericht Göttingen, Urteil vom

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Verordnung über das Naturschutzgebiet „Insel Walfisch“

Am Donnerstag, den 22. April 2010, tritt die neue Verordnung über das Naturschutzgebiet „Insel Walfisch“ in Kraft. Das in der inneren Wismarbucht gelegene etwa 84 Hektar große Naturschutzgebiet umfasst die 12 Hektar große Landfläche der Insel und die umliegenden Wasserflächen. Die endgültige Unterschutzstellung des vorab einstweilig sichergestellten Naturschutzgebietes dient dem

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Der Ertragsanteil des Jagdgenossen

Bei der Berechnung des Reinertrags im Sinne des § 10 Abs. 3 Satz 1 BJagdG sind nur die notwendigen Aufwendungen der Jagdgenossenschaft abzugsfähig . Beim Erwerb von Maschinen, die nicht der unmittelbaren Aufgabenerfüllung der Jagdgenossenschaft dienen, stellen die hiermit im Zusammenhang stehenden Kosten (Abschreibung, Reparatur, Wartung) keine notwendigen Aufwendungen dar.

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Jagdsteuer

Die Jagdsteuer ist eine Aufwandsteuer, die nach der Vorschriften der Kommunalabgabengesetze der einzelnen Bundesländer auf der Grundlage einer kommunalen Satzung von den Landkreisen und kreisfreien Städte erhoben werden kann. Die Jagdsteuer wird von den Landkreisen und kreisfreien Städte selbst festgesetzt und verwaltet. Steuerpflichtig zur Jagdsteuer ist regelmäßig der Jagdausübungsberechtigte. Besteuerungsgrundlage

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Jagdschutz

Der Jagdschutz umfasst, so definiert es § 23 BJagdG, nach näherer Bestimmung durch die Länder den Schutz des Wildes insbesondere vor vor Wilderern, vor Futternot, vor Wildseuchen und vor wildernden Hunden und Katzen sowie die Sorge für die Einhaltung der zum Schutz des Wildes und der Jagd erlassenen Vorschriften. Dies

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Jugendjagdschein

Ein Jagdschein darf erst ab einem Mindestalter von 18 Jahren erteilt werden. Davor können Jugendliche ab 16 Jahre jedoch bereits einen Jugendjagdschein erhalten. Abgesehen von dem auf 16 Jahre herabgesetzten Mindestalter bestehen für die Erteilung eines Jugendjagdschein des gleichen Voraussetzungen wie bei einem “ normalen“ Jagdschein. Der Jugendjagdschein berechtigt sein

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Jagdschein

Der Jagdschein bezeichnet die Urkunde zum Nachweis des Jagdrechts seines Inhabers. durch den Jagdschein soll sichergestellt werden, dass nur ausreichend ausgebildete Lehrer die Jagd ausüben. Der Jagdschein berechtigt jedoch für sich alleine genommen noch nicht dazu, die Jagd auch tatsächlich auszuüben, hierzu ist in dem jeweiligen Jagdbezirk stets noch die

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Jagdpacht

Der Jagdpachtvertrag ist eine Sonderform des Pachtvertrages. Er ist in § 11 BJagdG besonders geregelt. Durch ihn wird das Jagdausübungsrecht von der Jagdgenossenschaft beziehungsweise dem Besitzer einer Eigenjagd an den Jagdpächter verpachtet. Jagdpächter kann nur sein, wer jagdpachtfähig ist. Jagdpachtverträgen ist, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt. Jagdpächter

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Jagdkataster

Das Jagdkataster ist ein Verzeichnis aller Jagdreviere sowie deren Eigentümer. Je nach Landesrecht unterschiedlich wird das Jagdkataster Entweder durch die Unteren Jagdbehörden, durch die Jagdgenossenschaften oder durch die Gemeinden geführt. Das Jagdkataster besteht aus einer Übersichtsliste mit allen bejagdbaren (Teil-)Flurstücken, eine Liste der bejagdbaren Flächen mit Angabe der Eigentümer, einer

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Jagdjahr

Das Jagdjahr orientiert sich nicht am Kalenderjahr, sondern an den Vegetation-und Wachstumsperioden der Natur. Und da diese nicht wie das Kalenderjahr im Winter, sondern im Frühling beginnen, beginnt auch das Jagdjahr seit alters her am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres. Nach dem Jagdjahr richtet sich unter

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Jagdhaftpflichtversicherung

Eine Jagdhaftpflichtversicherung ist in Deutschland für jeden Jäger gesetzlich vorgeschrieben. wer also einen Jagdschein lösen will oder dessen Verlängerung der Jagdbehörde beantragt, muss das Bestehen einer Jagdhaftpflichtversicherung nachweisen, wobei die Versicherungszusage mindestens die gleiche Laufzeit aufweisen muss wie der beantragte Jagdschein. Daneben benötigen auch ehemalige Jäger eine Jagdhaftpflichtversicherung, wenn sie

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Jagdgenossenschaft

Jagdgenossenschaften sind nach der Definition der deutschen Jagdgesetze Zusammenschlüsse der Eigentümer aller Flächen einer Gemeinde, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören. Zu einem solchen gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören alle Grundflächen der Gemeinde, die nicht zu einem Eigenjagdbezirk gehören und eine gewisse Mindestfläche aufweisen. Diese Mindestfläche beträgt in den meisten Bundesländern 150

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Jagdbehörden

Die Jagdbehörden, also die örtlich und sachlich für den Vollzug der jagdrechtlichen Vorschriften zuständigen Verwaltungsbehörden, sind grundsätzlich Behörden der einzelnen Bundesländer. Dies gilt auch für den Vollzug des Bundesjagdgesetzes: auch der Vollzug dieses Bundesgesetzes ist grundsätzlich Angelegenheit des jeweiligen Bundeslandes, so dass etwa auch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und

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Jagdabgabe

Die Jagdabgabe ist eine Besonderheit des Bayerischen Jagdgesetzes. Sie wird gemäß Art. 26, 27 BayJG zusammen mit der Gebühr für den Jagdschein erhoben und fließt dem bayerischen Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten zu. Die Jagdabgabe soll zur Förderung des Jagdwesens verwendet werden. Gefördert werden sollen durch die Jagdabgabe insbesondere

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Hegegemeinschaft

eine hege Gemeinschaft definiert § 10a BJagdG als ein Zusammenschluss der Jagdausübungsberechtigten mehrerer benachbarter, eine landschaftliche Einheit bildende Reviere zum Zwecke der Koordinierung von Hegemaßnahmen und Abschussplänen. In der Regel sind solche Hegegemeinschaften privatrechtlich organisierte, freiwillige Personalvereinigungen. In einigen Bundesländern sieht das Jagdrecht jedoch auch vor, dass die Hegegemeinschaften von

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Hege

Die Hege bezeichnet im Jagdrecht alle diejenigen Maßnahmen, welche die Lebensgrundlage des Wildess betreffen. Sie ist ein Grundelement der Waidgerechtigkeit. Das jagdrechtliche Hegebebot verpflichtet die Jäger, der Artenvielfalt des Wildes nicht zu schaden. Diese Pflicht umfasst alle Wildarten, auch solche, etwa durch eine Schonzeitregelung dauerhaft nicht gejagt werden können. Vielfach

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Jagdbezirk

Das deutsche Jagdrecht unterscheidet zwischen Eigenjagdbezirken und gemeinschaftlichen Jagdbezirken. Einen Eigenjagdbezirk bilden die Grundstücke eines Eigentümers, wenn sie im Zusammenhang eine bestimmte Grundstücksgröße erreichen. Die Grenze für einen Eigenjagdbezirk liegt einer Grundstücksgröße von mindestens 150 ha, allerdings haben mittlerweile einige Bundesländer diese Grenze auf 250 ha hoch gesetzt. Einen gemeinschaftlichen

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Wildschaden

Unter Wildschaden versteht man den Schaden, den Wild in der Landwirtschaft oder der Forstwirtschaft verursacht. Der Wildschaden steht seit jeher im Interessenkonflikt zwischen dem Landwirt bzw. Forstwirt und dem Jäger. Klagen über hohe Wildschäden sind bereit aus der karolingischen Zeit des frühen Mittelalters aktenkundig. Seitdem führt immer wieder der Wunsch

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Rabenkrähen und der durch sie verursachte Ernteausfall

Es besteht kein Amtshaftungsanspruch für einen Ernteausfall durch Rabenkrähen. Das urteilte jetzt das Oberlandesgericht Karlsruhe auf die Klage eines Landwirts, der im Rhein-Neckar-Raum Tabakpflanzen anbaut. Der Landwirt begehrte vom beklagten Bundesland Baden-Württemberg Schadensersatz, weil zwei Tage nach der ersten Tabakpflanzung im Mai 2009 ständig mindestens 30 Rabenkrähen auf seinem Feld

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