Kaninchenjagd im eigenen Garten

Kaninchenjagd im eigenen Garten

Die Ver­wen­dung für die Kanin­chen­jagd im eige­nen Gar­ten erfor­dert es nicht, dafür eine gela­de­ne Waf­fe bereit zu hal­ten. Für das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt besteht kei­ner­lei Zwei­fel, dass die Auf­be­wah­rung von Waf­fen in durch­ge­la­de­nem Zustand grund­le­gen­den Vor­­­sichts- bzw. Sorg­falts­maß­ga­ben im Umgang bzw. bei der Auf­be­wah­rung von Waf­fen und Muni­ti­on im Sin­ne von §

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Fischereirechte in den bayerischen Main-Armen

Fischereirechte in den bayerischen Main-Armen

Mit einem selbst­stän­di­gen Fische­rei­recht in den Abzwei­gun­gen flie­ßen­der Gewäs­ser und im Bereich dau­er­haft über­flu­te­ter Ufer­grund­stü­cke hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Das nicht dem Eigen­tü­mer des Gewäs­ser­grund­stücks zuste­hen­de soge­nann­te selbst­stän­di­ge Fische­rei­recht — hier nach Art. 8 Bay­FiG1; vor­mals Art. 9 FiG2 — stellt ein das Gewäs­ser­grund­stück belas­ten­des ding­li­ches Recht dar und ist delikts­recht­lich geschützt3. Nach

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Das erschossene Islandpony

Das erschossene Islandpony

Es gehört zu den ele­men­ta­ren Ver­hal­tens­re­geln der Jagd­aus­übung, dass der Jäger einen Schuss auf Wild nur dann abge­ben darf, wenn er sich über das Tier, das er beschießt, ver­ge­wis­sert hat. Ansons­ten ver­bie­tet jede noch so gerin­ge Unsi­cher­heit und Unwäg­bar­keit den Schuss. Ein Ver­stoß gegen die­se grund­le­gen­de Pflicht führt zur waf­fen­recht­li­chen

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Staatsjagd mit Pominenten

Staatsjagd mit Pominenten

Die Staats­jagd mit Pro­mi­nen­ten fin­det in Nie­der­sach­sen ab die­sem Jahr nicht mehr statt. Nach Mei­nung des Nie­der­säch­si­schen Agrar­mi­nis­ters pas­sen die­se „hoch­herr­schaft­li­chen Riten aus der Kai­ser­zeit” nicht mehr in die Zeit. Die ein­mal im Jahr statt­fin­den­den Staats­jag­den stan­den jeweils unter der Schirm­herr­schaft des jewei­li­gen nie­der­säch­si­schen Land­wirt­schafts­mi­nis­ters. Auf Ein­la­dung des Minis­ter­prä­si­den­ten wur­de

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Wenn das Rotwild Baumrinde frisst

Wenn das Rotwild Baumrinde frisst

Von einer unte­ren Jagd­be­hör­de darf Jagd­päch­tern gegen­über ange­ord­net wer­den, eine bestimm­te Anzahl Rot­wild zu schie­ßen, um Wild­scha­den wie Schäl­schä­den in Gren­zen zu hal­ten. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Kas­sel in den hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem sich drei Jagd­päch­ter gegen die Anord­nung ver­sucht haben zu weh­ren, dass in jedem Jagd­be­zirk min­des­tens drei

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210 Euro für eine verdachtsunabhängige Waffenkontrolle

210 Euro für eine verdachtsunabhängige Waffenkontrolle

Der Gebüh­ren­rah­men in Höhe von 210 EUR als Min­dest­ge­bühr für eine ver­dachts­un­ab­hän­gi­gen Vor-Ort-Waf­­fen­­kon­­trol­­le ist rechts­wid­rig. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, in dem sich ein Jäger und Waf­fen­be­sit­zer gegen einen Gebüh­ren­be­scheid der Lan­des­haupt­stadt Stutt­gart für eine bei ihm vor Ort durch­ge­führ­te Waf­fen­kon­trol­le gewehrt hat. In

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