Neues Waldgesetz in Mecklenburg-Vorpommern

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern hat der Land­tag ein neu­es Wald­ge­setz beschlos­sen.

Neues Waldgesetz in Mecklenburg-Vorpommern

Das Gesetz baut zwar auf den bewähr­ten Ansät­zen des alten Wald­ge­set­zes auf, führt jedoch zahl­rei­che Neue­run­gen ein. Die dar­in auf­ge­führ­ten Kri­te­ri­en einer ord­nungs­ge­mä­ßen Forst­wirt­schaft umfas­sen nun auch

  • die Ver­mei­dung flä­chi­gen Befah­rens,
  • der Schutz von Alt- und Tot­holz,
  • die Ver­mei­dung von Ent­wäs­se­run­gen des Wal­des und
  • die Beach­tung der Natu­ra-2000 Gebiets­zie­le.

Das neue Wald­ge­setz stellt gleich­zei­tig klar, dass auch der Wald der Lan­des­forst­an­stalt Lan­des­wald nach den Grund­sät­zen der natur­na­hen Forst­wirt­schaft zu bewirt­schaf­ten ist.

Zudem schafft das Gesetz dop­pel­te Zustän­dig­kei­ten ab. Zukünf­tig ist die Forst­be­hör­de für Pro­jek­te im Wald auch nach Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz zustän­dig und nicht die Natur­schutz­be­hör­de. Die Forst­be­hör­de ist damit der umfas­sen­de Ansprech­part­ner, wenn es um den Wald geht.

Neu sind außer­dem die gesetz­li­chen Auf­ga­ben der Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und die Wald­päd­ago­gik.