Kanin­chen­jagd im eige­nen Garten

Die Ver­wen­dung für die Kanin­chen­jagd im eige­nen Gar­ten erfor­dert es nicht, dafür eine gela­de­ne Waf­fe bereit zu halten.

Kanin­chen­jagd im eige­nen Garten

Für das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt besteht kei­ner­lei Zwei­fel, dass die Auf­be­wah­rung von Waf­fen in durch­ge­la­de­nem Zustand grund­le­gen­den Vor­sichts- bzw. Sorg­falts­maß­ga­ben im Umgang bzw. bei der Auf­be­wah­rung von Waf­fen und Muni­ti­on im Sin­ne von § 5 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b WaffG widerspricht. 

Nur bei Beach­tung die­ser Maß­ga­ben ist sicher­ge­stellt, dass Drit­ten die ein­fa­che Weg­nah­me von Waf­fen zum schnel­len, sofor­ti­gen Gebrauch erschwert wird. Die Maß­ga­ben die­nen im Übri­gen auch dem Schutz des Berechtigten.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 3. März 2014 – 6 B 36.2013 -