Jagdhaftpflichtversicherung

Eine Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung ist in Deutsch­land für jeden Jäger gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. wer also einen Jagd­schein lösen will oder des­sen Ver­län­ge­rung der Jagd­be­hör­de bean­tragt, muss das Bestehen einer Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung nach­wei­sen, wobei die Ver­si­che­rungs­zu­sa­ge min­des­tens die glei­che Lauf­zeit auf­wei­sen muss wie der bean­trag­te Jagd­schein.

Jagdhaftpflichtversicherung

Dane­ben benö­ti­gen auch ehe­ma­li­ge Jäger eine Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung, wenn sie ihre Jagd­waf­fen behal­ten wol­len.

die Jagd auf Licht­ver­si­che­rung tritt in den Fäl­len ein, in denen der Jagd­schein Inha­ber in Aus­übung der Jagd einen Drit­ten schuld­haft einen Scha­den zuge­fügt. Für die Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung sind fol­gen­de Men­dest­ver­si­che­rungs­sum­men vor­ge­schrie­ben:

  • für Per­so­nen­schä­den: 500.000 € und
  • für Sach­schä­den: 50.000 €.

Üblich und emp­feh­lens­wert ist jedoch der Abschluss einer Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung mit höhe­ren Ver­si­che­rungs­sum­men, typi­scher­wei­se min­des­tens 5.000.000 € pau­schal für Per­so­nen- und Sach­schä­den.

Typi­scher­wei­se umfasst die Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung auch eine Tier­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung für zwei Jagd­hun­de, zwei Frett­chen und zwei Beiz­vö­gel. Dies ist jedoch nicht zwin­gend, maß­geb­lich ist inso­weit der in der Ver­si­che­rungs­po­li­ce doku­men­tier­te Ver­si­che­rungs­um­fang.