Jagdabgabe

Die Jagd­ab­ga­be ist eine Beson­der­heit des Baye­ri­schen Jagd­ge­set­zes. Sie wird gemäß Art. 26, 27 Bay­JG zusam­men mit der Gebühr für den Jagd­schein erho­ben und fließt dem baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung Land­wirt­schaft und Fors­ten zu. Die Jagd­ab­ga­be soll zur För­de­rung des Jagd­we­sens ver­wen­det wer­den.

Jagdabgabe

Geför­dert wer­den sol­len durch die Jagd­ab­ga­be ins­be­son­de­re

  • Maß­nah­men zur Erhal­tung und Ver­bes­se­rung der Lebens­grund­la­gen des Wil­des,
  • Erfor­schung der Lebens- und Umwelt­be­din­gun­gen der Wild­ar­ten,
  • Erfor­schung von Mög­lich­kei­ten zur Ver­hü­tung und Ver­hin­de­rung von Wild­schä­den in der Land‑, Forst- und Fische­rei­wirt­schaft,
  • das Berufs­jä­ger­we­sen,
  • die Errich­tung und der Betrieb von Mus­ter- und Lehr­re­vie­ren sowie sons­ti­ge Maß­nah­men und Ein­rich­tun­gen zur Infor­ma­ti­on und Aus- und Fort­bil­dung der Jäger, der Jagd­vor­ste­her sowie der für den Voll­zug der jagd­recht­li­chen Vor­schrif­ten zustän­di­gen Orga­ne.

Die Höhe der Jagd­ab­ga­be beträgt für den Tages­jagd­schein und den Ein­jah­res­jagd­schein die Hälf­te der Jagd­schein­ge­bühr, für den Drei­jah­res­jagd­schein wird der drei­fa­che Betrag der Jagd­ab­ga­be für den Ein­jah­res­jagd­schein erho­ben.