Im Blickpunkt

Weitere Informationen auf der Jagdlupe Klagefrist gegen die Feststellung des Wildschadens

28. Juni 2013 | Im Blickpunkt

Die zweiwöchige Frist des § 37 Abs. 1 des Hessischen Jagdgesetzes zur Erhebung einer Klage gegen einen Vorbescheid, durch den der ersatzfähige Wildschaden festgestellt worden ist, läuft unabhängig davon, ob dem Vorbescheid eine (ordnungsgemäße) Rechtsmittelbelehrung (§ 36 Abs. 5 Satz 4 HJagdG) beigefügt war. Die Bestimmung des § 58 Abs. … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Falkenzucht und Pilze

18. Juli 2012 | Im Blickpunkt

Ein Falkenzüchter aus dem Landkreis Rotenburg bleibt auf seinem Schaden durch den Tod von 48 Zuchtfalken sitzen. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle kann er diesen Schaden nicht von dem Betreiber einer angrenzenden Pilzzuchtfarm ersetzt verlangen. Der Falkenzüchter hatte den Betreiber der auf dem Nachbargrundstück angesiedelten Pilzzuchtfarm sowie die Eigentümer … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Repräsentative Jagden im saarländischen Staatswald

11. November 2010 | Im Blickpunkt

Das Saarland hat sich neue Regeln gegeben für so genannte repräsentative Jagden im Staatswald. Rituale gehören zu einer so genannten repräsentativen Jagd, Rituale, die sich seit Jahrhunderten nicht verändert haben und die vielen Jägern heilig sind. Dennoch ist die Jagd nichts Statisches. Neue wildbiologische und jagdpraktische Erkenntnisse beeinflussen die Jagdausübung … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdsteuer

11. April 2010 | Im Blickpunkt

Die Jagdsteuer ist eine Aufwandsteuer, die nach der Vorschriften der Kommunalabgabengesetze der einzelnen Bundesländer auf der Grundlage einer kommunalen Satzung von den Landkreisen und kreisfreien Städte erhoben werden kann. Die Jagdsteuer wird von den Landkreisen und kreisfreien Städte selbst festgesetzt und verwaltet. Steuerpflichtig zur Jagdsteuer ist regelmäßig der Jagdausübungsberechtigte. Besteuerungsgrundlage … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdschutz

11. April 2010 | Im Blickpunkt

Der Jagdschutz umfasst, so definiert es § 23 BJagdG, nach näherer Bestimmung durch die Länder den Schutz des Wildes insbesondere vor vor Wilderern, vor Futternot, vor Wildseuchen und vor wildernden Hunden und Katzen sowie die Sorge für die Einhaltung der zum Schutz des Wildes und der Jagd erlassenen Vorschriften. Dies … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jugendjagdschein

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Ein Jagdschein darf erst ab einem Mindestalter von 18 Jahren erteilt werden. Davor können Jugendliche ab 16 Jahre jedoch bereits einen Jugendjagdschein erhalten. Abgesehen von dem auf 16 Jahre herabgesetzten Mindestalter bestehen für die Erteilung eines Jugendjagdschein des gleichen Voraussetzungen wie bei einem ” normalen” Jagdschein. Der Jugendjagdschein berechtigt sein … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdschein

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Der Jagdschein bezeichnet die Urkunde zum Nachweis des Jagdrechts seines Inhabers. durch den Jagdschein soll sichergestellt werden, dass nur ausreichend ausgebildete Lehrer die Jagd ausüben. Der Jagdschein berechtigt jedoch für sich alleine genommen noch nicht dazu, die Jagd auch tatsächlich auszuüben, hierzu ist in dem jeweiligen Jagdbezirk stets noch die … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdpacht

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Der Jagdpachtvertrag ist eine Sonderform des Pachtvertrages. Er ist in § 11 BJagdG besonders geregelt. Durch ihn wird das Jagdausübungsrecht von der Jagdgenossenschaft beziehungsweise dem Besitzer einer Eigenjagd an den Jagdpächter verpachtet. Jagdpächter kann nur sein, wer jagdpachtfähig ist. Jagdpachtverträgen ist, wer seit mindestens drei Jahren einen Jahresjagdschein besitzt. Jagdpächter … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdkataster

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Das Jagdkataster ist ein Verzeichnis aller Jagdreviere sowie deren Eigentümer. Je nach Landesrecht unterschiedlich wird das Jagdkataster Entweder durch die Unteren Jagdbehörden, durch die Jagdgenossenschaften oder durch die Gemeinden geführt. Das Jagdkataster besteht aus einer Übersichtsliste mit allen bejagdbaren (Teil-)Flurstücken, eine Liste der bejagdbaren Flächen mit Angabe der Eigentümer, einer … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdjahr

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Das Jagdjahr orientiert sich nicht am Kalenderjahr, sondern an den Vegetation-und Wachstumsperioden der Natur. Und da diese nicht wie das Kalenderjahr im Winter, sondern im Frühling beginnen, beginnt auch das Jagdjahr seit alters her am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres. Nach dem Jagdjahr richtet sich unter … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdhaftpflichtversicherung

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Eine Jagdhaftpflichtversicherung ist in Deutschland für jeden Jäger gesetzlich vorgeschrieben. wer also einen Jagdschein lösen will oder dessen Verlängerung der Jagdbehörde beantragt, muss das Bestehen einer Jagdhaftpflichtversicherung nachweisen, wobei die Versicherungszusage mindestens die gleiche Laufzeit aufweisen muss wie der beantragte Jagdschein. Daneben benötigen auch ehemalige Jäger eine Jagdhaftpflichtversicherung, wenn sie … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdgenossenschaft

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Jagdgenossenschaften sind nach der Definition der deutschen Jagdgesetze Zusammenschlüsse der Eigentümer aller Flächen einer Gemeinde, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören. Zu einem solchen gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören alle Grundflächen der Gemeinde, die nicht zu einem Eigenjagdbezirk gehören und eine gewisse Mindestfläche aufweisen. Diese Mindestfläche beträgt in den meisten Bundesländern 150 … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdbehörden

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Die Jagdbehörden, also die örtlich und sachlich für den Vollzug der jagdrechtlichen Vorschriften zuständigen Verwaltungsbehörden, sind grundsätzlich Behörden der einzelnen Bundesländer. Dies gilt auch für den Vollzug des Bundesjagdgesetzes: auch der Vollzug dieses Bundesgesetzes ist grundsätzlich Angelegenheit des jeweiligen Bundeslandes, so dass etwa auch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdabgabe

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Die Jagdabgabe ist eine Besonderheit des Bayerischen Jagdgesetzes. Sie wird gemäß Art. 26, 27 BayJG zusammen mit der Gebühr für den Jagdschein erhoben und fließt dem bayerischen Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten zu. Die Jagdabgabe soll zur Förderung des Jagdwesens verwendet werden. Gefördert werden sollen durch die Jagdabgabe insbesondere … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Hegegemeinschaft

10. April 2010 | Im Blickpunkt

eine hege Gemeinschaft definiert § 10a BJagdG als ein Zusammenschluss der Jagdausübungsberechtigten mehrerer benachbarter, eine landschaftliche Einheit bildende Reviere zum Zwecke der Koordinierung von Hegemaßnahmen und Abschussplänen. In der Regel sind solche Hegegemeinschaften privatrechtlich organisierte, freiwillige Personalvereinigungen. In einigen Bundesländern sieht das Jagdrecht jedoch auch vor, dass die Hegegemeinschaften von … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Hege

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Die Hege bezeichnet im Jagdrecht alle diejenigen Maßnahmen, welche die Lebensgrundlage des Wildess betreffen. Sie ist ein Grundelement der Waidgerechtigkeit. Das jagdrechtliche Hegebebot verpflichtet die Jäger, der Artenvielfalt des Wildes nicht zu schaden. Diese Pflicht umfasst alle Wildarten, auch solche, etwa durch eine Schonzeitregelung dauerhaft nicht gejagt werden können. Vielfach … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Jagdbezirk

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Das deutsche Jagdrecht unterscheidet zwischen Eigenjagdbezirken und gemeinschaftlichen Jagdbezirken. Einen Eigenjagdbezirk bilden die Grundstücke eines Eigentümers, wenn sie im Zusammenhang eine bestimmte Grundstücksgröße erreichen. Die Grenze für einen Eigenjagdbezirk liegt einer Grundstücksgröße von mindestens 150 ha, allerdings haben mittlerweile einige Bundesländer diese Grenze auf 250 ha hoch gesetzt. Einen gemeinschaftlichen … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Wildschaden

10. April 2010 | Im Blickpunkt

Unter Wildschaden versteht man den Schaden, den Wild in der Landwirtschaft oder der Forstwirtschaft verursacht. Der Wildschaden steht seit jeher im Interessenkonflikt zwischen dem Landwirt bzw. Forstwirt und dem Jäger. Klagen über hohe Wildschäden sind bereit aus der karolingischen Zeit des frühen Mittelalters aktenkundig. Seitdem führt immer wieder der Wunsch … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Sammlung der Jagdgesetze

8. März 2010 | Im Blickpunkt

In Deutschland zeichnet sich das Jagdrecht durch ein Nebeneinander von Bundesrecht und Landesrecht aus. Dementsprechend sind die für die Jagd wichtigen Gesetze und Verordnungen teilweise durch den Bund und teilweise  durch Landesgesetze und Landesverordnungen geregelt. Das gleiche gilt auch für das für die Jagd ebenfalls wichtige Naturschutzrecht und das Tierschutzrecht. … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein

8. März 2010 | Im Blickpunkt

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Land Schleswig-Holstein die Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. In Schleswig-Holstein existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Landesverordnung über gesetzlich geschützte Biotope (Biotopverordnung) Verordnung über das Naturschutzgebiet Ihlsee und Ihlwald im Landkreise Segeberg Verordnung über das Naturschutzgebiet … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Naturschutzgebiete in Sachsen

8. März 2010 | Im Blickpunkt

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Freistaat Sachsen Naturpark, Biosphärenreservat sowie Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. In Sachsen existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landesentwicklung über den Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft Verordnung … 



Weitere Informationen auf der Jagdlupe Naturschutzgebiete im Saarland

8. März 2010 | Im Blickpunkt

Wie in den meisten Bundesländern, so werden auch im Saarland die Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete per Rechtsverordnung festgelegt. Im Saarland existieren folgende per Gesetz oder Rechtsverordnung festgelegten Gebiete und Regelungen: Gesetz zum Schutz der Natur und Heimat im Saarland – Saarländisches Naturschutzgesetz – (SNG) Verordnung über den Kostenersatz für ehrenamtlich im … 



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