Bejagungsschneisen

Beja­gungs­schnei­sen in hohen Acker­kul­tu­ren die­nen der inten­si­ven Beja­gung der stark ange­wach­se­nen Schwarz­wild­po­pu­la­tio­nen. Auf die­sen Flä­chen ist die Erle­gung von Wild­schwei­nen wesent­lich bes­ser mög­lich als bei­spiels­wei­se in Mais­fel­dern. Beja­gungs­schnei­sen wer­den mit nied­rig wach­sen­den Pflan­zen oder gar nicht ein­ge­sät. Für den betrof­fe­nen Land­wirt bedeu­tet die­ses aller­dings Ertrags­ver­lus­te, die zum Teil durch För­der­maß­nah­men der EU kom­pen­siert wer­den kön­nen.

Bejagungsschneisen

Beja­gungs­schnei­sen sind eine wesent­li­che Vorraus­set­zung für eine effek­ti­ve und siche­re Schwarz­wild­be­ja­gung, die vor allem zur Ver­mei­dung von Schwei­ne­pest­aus­brü­chen benö­tigt wird.

Hier­zu hat jetzt die Agrar­mi­nis­ter­kon­fe­renz der Län­der in Lübeck den Beschluss gefasst, eine Ver­ein­fa­chung der Antrag­stel­lung und des Ver­wal­tungs­ver­fah­rens zu schaf­fen. Die Umset­zungs steht frei­lich noch aus.