Die Jagdlupe - Ihr Nachrichtenmagazin zu Rechtsthemen für Jäger

Sie finden hier sowohl aktuelle Nachrichten wie auch viele Hintergrundberichte und Zusammenstellungen, mit denen die Jagdlupe versucht, Ihnen ein zuverlässiger Begleiter rund um alle rechtlichen Fragen, denen sich ein Jäger gegenüber sieht, zu sein.

Bitte beachten Sie jedoch, dass diese Informationen eine juristische Beratung oftmals nicht ersetzen können. Die hier vorliegenden Informationen können Ihnen stets nur einen ersten Überblick ermöglichen, sie stellen selbst jedoch keine Rechtsberatung dar. Für nähere Auskünfte bei einem konkreten Problem fragen Sie bitte stets Ihren Anwalt.

Klagefrist gegen die Feststellung des Wildschadens

Die zweiwöchige Frist des § 37 Abs. 1 des Hessischen Jagdgesetzes zur Erhebung einer Klage gegen einen Vorbescheid, durch den der ersatzfähige Wildschaden festgestellt worden ist, läuft unabhängig davon, ob dem Vorbescheid eine (ordnungsgemäße) Rechtsmittelbelehrung (§ 36 Abs. 5 Satz 4 HJagdG) beigefügt war. Die Bestimmung des § 58 Abs. 1 VwGO, wonach eine  [ … ] 

Falkenzucht und Pilze

Ein Falkenzüchter aus dem Landkreis Rotenburg bleibt auf seinem Schaden durch den Tod von 48 Zuchtfalken sitzen. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle kann er diesen Schaden nicht von dem Betreiber einer angrenzenden Pilzzuchtfarm ersetzt verlangen. Der Falkenzüchter hatte den Betreiber der auf dem Nachbargrundstück angesiedelten Pilzzuchtfarm sowie die Eigentümer des angrenzenden  [ … ] 

Repräsentative Jagden im saarländischen Staatswald

Das Saarland hat sich neue Regeln gegeben für so genannte repräsentative Jagden im Staatswald. Rituale gehören zu einer so genannten repräsentativen Jagd, Rituale, die sich seit Jahrhunderten nicht verändert haben und die vielen Jägern heilig sind. Dennoch ist die Jagd nichts Statisches. Neue wildbiologische und jagdpraktische Erkenntnisse beeinflussen die  [ … ] 

Jagdsteuer

Die Jagdsteuer ist eine Aufwandsteuer, die nach der Vorschriften der Kommunalabgabengesetze der einzelnen Bundesländer auf der Grundlage einer kommunalen Satzung von den Landkreisen und kreisfreien Städte erhoben werden kann. Die Jagdsteuer wird von den Landkreisen und kreisfreien Städte selbst festgesetzt und verwaltet. Steuerpflichtig zur Jagdsteuer ist regelmäßig der  [ … ] 

Jagdschutz

Der Jagdschutz umfasst, so definiert es § 23 BJagdG, nach näherer Bestimmung durch die Länder

  • den Schutz des Wildes insbesondere vor
    • vor Wilderern,
    • vor Futternot,
    • vor Wildseuchen und
    • vor wildernden Hunden und Katzen sowie
  • die Sorge für die Einhaltung der zum Schutz des Wildes und der Jagd erlassenen Vorschriften.  [ … ] 

Jugendjagdschein

Ein Jagdschein darf erst ab einem Mindestalter von 18 Jahren erteilt werden. Davor können Jugendliche ab 16 Jahre jedoch bereits einen Jugendjagdschein erhalten. Abgesehen von dem auf 16 Jahre herabgesetzten Mindestalter bestehen für die Erteilung eines Jugendjagdschein des gleichen Voraussetzungen wie bei einem " normalen" Jagdschein. Der Jugendjagdschein berechtigt sein Inhaber zur Jagd  [ … ] 

Jagdschein

Der Jagdschein bezeichnet die Urkunde zum Nachweis des Jagdrechts seines Inhabers. durch den Jagdschein soll sichergestellt werden, dass nur ausreichend ausgebildete Lehrer die Jagd ausüben. Der Jagdschein berechtigt jedoch für sich alleine genommen noch nicht dazu, die Jagd auch tatsächlich auszuüben, hierzu ist in dem jeweiligen Jagdbezirk stets noch die Zustimmung des  [ … ] 

Aktuelle Nachrichten aus dem Rechtslupe-Netzwerks

Bundesjagdgesetz – und die abweichenden Regelungen der Länder 13. Mai 2016 | Jagdrecht Aktuell

Hat ein Land (hier: Rheinland-Pfalz) von seiner Befugnis; vom Bundesjagdgesetz gemäß Art. 72 Abs. 3 GG abzuweichen, Gebrauch gemacht, ist kraft des Anwendungsvorrangs des späteren Landesrechts für einen Rückgriff auf das konkurrierende Bundesgesetz nur noch in dem Umfang Raum, den das Landesrecht eröffnet. Das Jagdwesen gehört zur konkurrierenden Gesetzgebung nach Art. 74 Abs. 1 Nr. 28 GG. Der Bund hat von seiner  [ … ] 

Ruhen der Jagd – und der im Eigentum einer GmbH stehende Eigenjagdbezirk 29. Januar 2016 | Jagdrecht Aktuell

Mit dem Erlass des § 6a BJagdG hat der Bundesgesetzgeber von seiner Gesetzgebungskompetenz gemäß Art. 74 Abs. 1 Nr. 28 GG Gebrauch gemacht. Mangels einer von § 6a BJagdG abweichenden landesrechtlichen Regelung (vgl. Art. 72 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GG) gilt zugunsten des gegenüber Art. 6 Abs. 4 BayJG später erlassenen § 6a BJagdG ein Anwendungsvorrang (vgl. Art. 72 Abs. 3 Satz 3 GG). Art. 6 Abs. 4 BayJG kann daher insoweit keine Anwendung mehr  [ … ] 

Wildschäden: alle vorkommenden Hirsche zum Abschuss freigeben ? 3. Juli 2015 | Jagdrecht Aktuell

Ein Antrag auf Erlegung von Hirschen außerhalb der Bewirtschaftungszone bedarf konkreter Angaben über Art und Umfang der zu verzeichnenden Wildschäden und ihrer Ursachen sowie zum Wildaufkommen und der Intensität der Jagdausübung. Mit dieser Begründung ist die Klage eines Jägers gegen die Nichterteilung einer Einwilligung zur Erlegung unter anderem von Rothirschen der Klasse II in seinem Jagdbezirk für das Jagdjahr 2014/2015 vom  [ … ] 

Anerkennung eines Nachsuchengespannes – Eignung als Fährtenhund 27. März 2015 | Jagdrecht Aktuell

Die Vorprüfung bei den Schweißhunderassen kann nur durch eine bestandene Prüfung nach Maßgabe der Regelungen des JGHV nachgewiesen werden. In dem hier vom Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgericht entschiedenen Fall begehrte der Hundehalter die Anerkennung seines Hundes als sog. Brauchbarkeitshund und als Fährtenhund im Rahmen eines sog. Nachsuchengespannes. Er ist Eigentümer eines Hannoverschen Schweißhundes mit Zuchtbuchnummer  [ … ] 

Trophäenfischen 20. März 2015 | Jagdrecht Aktuell

Das Trophäenfischen, bei dem große Fische nach einem Angelvorgang ("Drill") lebend aus dem Wasser gehoben, ohne Betäubung oder Tötung vom Angelhaken gelöst, gemessen, vor einer Kamera präsentiert und anschließend wieder in das Gewässer gesetzt werden, verstößt gegen das Tierschutzgesetz. In einem jetzt vom Verwaltungsgericht Münster entschiedenen Fall betreibt der Antragsteller gewerbsmäßig eine Angelteichanlage in Vreden. Dort bietet er an, sowohl Forellen als auch kapitale Fische wie Störe,  [ … ] 

Der Jagdpächter und die Wildschäden 6. Februar 2015 | Jagdrecht Aktuell

Übernimmt der Pächter eines Jagdbezirks im Vertrag mit der Jagdgenossenschaft die Haftung für Wildschäden nur eingeschränkt - indem etwa im Vertrag nach der Art der geschädigten Pflanzen oder nach der Art des schadensverursachenden Wildes differenziert, die Haftung durch Höchstbeträge oder Quoten begrenzt; vom Verschulden des Pächters, der Erstellung von Schutzvorrichtungen durch den Eigentümer oder von sonstigen Bedingungen abhängig gemacht wird - verbleibt es im nicht  [ … ] 

Der Schoppen vor der Jagd 30. Januar 2015 | Jagdrecht Aktuell

Vorsichtig und sachgemäß im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b WaffG geht mit Waffen nur um, wer sie in nüchternem Zustand gebraucht und so sicher sein kann, keine alkoholbedingten Ausfallerscheinungen zu erleiden, die zur Gefährdung Dritter führen können. Im hier vom Bundesverwaltungsgericht entschiedenen Fall hatte ein Jäger eine Schusswaffe gebraucht, nachdem er kurz zuvor einen halben Liter Rotwein sowie 30 ml Wodka zu sich genommen hatte. Vorsichtig und sachgemäß geht mit Schusswaffen  [ … ] 

Wildschaden bei Erstaufforstungen 9. Januar 2015 | Jagdrecht Aktuell

§ 32 Abs. 2 Satz 1 BJagdG ist, soweit Wildschaden an Forstkulturen, die durch Einbringen anderer als der im Jagdbezirk vorkommenden Hauptholzarten einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind, nur bei Herstellung üblicher Schutzvorrichtungen ersetzt wird, nicht analog auf sogenannte Erstaufforstungen anwendbar, bei denen erstmals im Jagdbezirk ein Forstbestand geschaffen wird und deshalb keine Hauptholzart existiert. § 32 Abs. 2 Satz 1 BJagdG ist auf Erstaufforstungen  [ … ] 

Die Wiedereinführung einer zwischenzeitlich ausgesetzten Jagdsteuer 12. Dezember 2014 | Jagdrecht Aktuell

Unter Vertrauensschutzgesichtspunkten bedarf der Normgeber einer besonderen Rechtfertigung, wenn er die Rechtsfolge eines der Vergangenheit zugehörigen Verhaltens nachträglich belastend ändert ((zur Abgrenzung von der prinzipiell unproblematischen Fallgruppe der erstmaligen Regelung eines bisher ungeregelten Sachverhalts vgl. BVerfG, Beschluss vom 09.12 2003 - 1 BvR 558/99, BVerfGE 109, 96, 121 f.)). Normen mit echter Rückwirkung, die  [ … ] 

Die BGB-Gesellschaft der Jagdpächter 28. November 2014 | Jagdrecht Aktuell

Gesellschaften sind nicht jagdpachtfähig gemäß § 11 Abs. 5 BJagdG; das gilt auch für Gesellschaften bürgerlichen Rechts. Im Außenverhältnis zur Jagdgenossenschaft erhält der einzelne Mitpächter als Gesamtgläubiger (§ 428 BGB) das Jagdausübungsrecht übertragen. Eine Auflösung oder eine Kündigung der zwischen den Mitpächtern bestehenden BGB-Gesellschaft lässt deshalb das Außenverhältnis zwischen den einzelnen Mitpächtern und der Jagdgenossenschaft unberührt. Verlässt  [ … ] 

Mindestlaufzeit für Jagdpachtverträge 14. November 2014 | Jagdrecht Aktuell

Eine die Mindestlaufzeit für Jagdpachtverträge (§ 13 Abs. 2 Satz 1 BbgJagdG) unterschreitenden "Vereinbarung über die Jagdausübung", aufgrund deren der Inhaber eines Eigenjagdbezirks nach § 6 Abs. 2 BbgJagdG der unteren Jagdbehörde eine jagdpachtfähige Person als für die Jagd und den Jagdschutz Verantwortlichen benennt, ist wirksam. Das Jagdgesetz für das Land Brandenburg vom 09.10.2003 ((GVBl. - I S. 250)) unterscheidet zwischen der Benennung eines  [ … ] 

Der angegriffene Jäger – Notwehr und Notwehrexzess 31. Oktober 2014 | Jagdrecht Aktuell

Der Bundesgerichtshof hatte aktuell einen Streit zu entscheiden, der zwischen zwei Jägern eskaliert war. In diesem Zusammenhang stellte sich dem Bundesgerichtshof auch die Frage eines Notwehrexzesses des überlebenden Jägers. Was war passiert? Nach den Feststellungen des Landgerichts trafen der Angeklagte und der Geschädigte, die beide in ihrer Freizeit der Jagd nachgingen, in den frühen Abendstunden auf einem Feldweg aufeinander. Der Angeklagte, der sich in einer  [ … ] 

Der Rotwein vor der Jagd 24. Oktober 2014 | Jagdrecht Aktuell

Macht ein Waffenbesitzer in alkoholisiertem Zustand von seiner Schusswaffe Gebrauch, rechtfertigt dies die Annahme, dass er im waffenrechtlichen Sinne unzuverlässig ist, auch wenn zum Alkoholkonsum kein weiteres Fehlverhalten hinzutritt. In dem hier vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschiedenen Fall fuhr der Kläger, ein Jäger und Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse, mit seinem Kraftfahrzeug von seinem Haus zu einem nahegelegenen Wald zur Jagd, nachdem er zuvor zwei Gläser Rotwein (0,5 l)  [ … ] 

Keine rechten Jäger – Unzuverlässigkeit durch Mitgliedschaft in der NPD 17. Oktober 2014 | Jagdrecht Aktuell

Einer Person, die als Vorsitzende des Kreisverbandes Bremen-Stadt der NPD tätig ist, fehlt es an der erforderlichen waffenrechtlichen Zuverlässigkeit. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen in dem hier vorliegenden Fall das Waffenverbot und den Widerruf einer Waffenerlaubnis als rechtmäßig angesehen. Der Kläger besaß Erlaubnisse zum Besitz von acht Jagdwaffen. Das Stadtamt widerrief diese Erlaubnisse  [ … ] 

Jagdsteuer für die Eigenjagden einer GmbH 10. Oktober 2014 | Jagdrecht Aktuell

Bei der Jagdsteuer handelt es sich um eine Aufwandsteuer, die auch dann nicht von einer grundbesitzenden GmbH erhoben werden kann, wenn diese Eigentümerin eines Eigenjagdbezirks ist. So hat jetzt das Verwaltungsgericht Osnabrück der Klage der Arenberg Meppen GmbH, deren Alleingesellschafter eine gemeinnützige Stiftung ist (Stiftung Herzog-Engelbert-Charles und Herzogin Mathildis von Arenberg) - im Emsland bekannt als „Herzog" - stattgegeben. Das Gericht hob die an die  [ … ] 

Neue Jagdzeitenverordnung in Niedersachsen 2. Oktober 2014 | Jagdrecht Aktuell

In Niedersachsen ist zum gestrigen Monatswechsel eine neue Jagdzeitenverordnung (JZVO) in Kraft getreten. Mit dieser Jagdzeitennovelle nimmt das Land Niedersachsen die erst 2002 erfolgte Ausweitung der Jagdzeiten weitestgehend wieder zurück. Die neuen Jagdzeiten bewegen sich in etwa wieder auf dem Niveau der alten Jagdzeitenverordnung aus dem Jahr 2002. Eine novellierte Jagdzeitenverordnung war auf den Weg gebracht worden, um die Jagd vorgeblich ökologisch neu  [ … ] 

Mindestabschussplan in einem Jagdbezirk 24. September 2014 | Jagdrecht Aktuell

Ein Mindestabschussplan ist dann rechtswidrig, wenn der Abschussfestsetzung nicht zu entnehmen ist, dass ihr eine Abwägung vorausgegangen ist, die auf einer ausreichenden Tatsachengrundlage beruht und dass sich die Abschusshöhe in einem nachvollziehbaren Rahmen bewegt, der sich maßgeblich am aktuellen Wildbestand im konkreten Jagdbezirk orientiert. So das Verwaltungsgericht Trier in dem hier vorliegenden Fall eines Klägers, für dessen Jagdbezirk die Kreisverwaltung  [ … ] 

Fristlose Kündigung eines Jagdpachtvertrages wegen Handlungsunfähigkeit der Jagdgemeinschaft 19. September 2014 | Jagdrecht Aktuell

Ist zwischen den Mitpächtern eines Jagdpachtvertrages das Verhältnis so zerrüttet, dass sich die Pächtergemeinschaft in einer Blockadesituation befindet, die zu einer Handlungsunfähigkeit der Jagdgemeinschaft führt, sind auch Verpächterrechte - nämlich die ordnungsgemäße Bejagung des Jagdbezirks - verletzt. Dieses rechtfertigt - soweit sich der einzelne Mitpächter das Zerwürfnis der Pächtergemeinschaft  [ … ] 

Mit der Jagdwaffe in den Urlaub 18. Juni 2014 | Jagdrecht Aktuell

Es ist wieder Sommer und die Urlaubszeit hat begonnen. Wer in seinem Urlaub verreisen möchte, wünscht sich entweder eine erholsame Zeit durch Entspannung und "Nichtstun" oder es wird eher ein Aktiv-Urlaub als Entspannung bevorzugt. Vielfach wird das Urlaubsziel auch davon abhängig gemacht, ob man dort seinem Hobby nachgehen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass ein passionierter Jäger seinen Urlaubsort nach vorhandenen Jagdmöglichkeiten aussucht.  [ … ] 

Erben und Vererben von Jagdwaffen 6. Juni 2014 | Jagdrecht Aktuell

Das Erbe eines Schützen, Jagdpächters oder Jägers anzutreten, ist bei weitem nicht so einfach. Es ergeben sich besondere Verpflichtungen.

Verstorbener war Schütze oder Jäger

Darf man Waffen und Munition eines Verstorbenen behalten, wenn dieser zu Lebzeiten Schütze, Jäger oder Jagdpächter gewesen ist? Muss man sie abgeben, oder zumindest das Erbe der zuständigen Waffenbehörde melden? Noch vertrackter wird die Angelegenheit, wenn der Tote einen  [ … ] 

Der Rinderausbruch bei der Treibjagd 25. April 2014 | Jagdrecht Aktuell

Der Jagdausübungsberechtige als Veranstalter und Organisator einer gemeinschaftlichen Jagd ist dafür verantwortlich, dass Dritte nicht durch jagdtypische Gefahren zu Schaden kommen. Landwirte sind rechtzeitig zuvor von der beabsichtigten Treibjagd zu unterrichten, um ihnen die Möglichkeit zum vorübergehenden Einstallen der Tiere zu geben. Wird dies unterlassen und der Landwirt verunfallt beim Einfangen seiner ausgebrochenen Rinder, kann ein Anspruch auf Schadensersatz  [ … ] 

Kaninchenjagd im eigenen Garten 28. März 2014 | Jagdrecht Aktuell

Die Verwendung für die Kaninchenjagd im eigenen Garten erfordert es nicht, dafür eine geladene Waffe bereit zu halten. Für das Bundesverwaltungsgericht besteht keinerlei Zweifel, dass die Aufbewahrung von Waffen in durchgeladenem Zustand grundlegenden Vorsichts- bzw. Sorgfaltsmaßgaben im Umgang bzw. bei der Aufbewahrung von Waffen und Munition im Sinne von § 5 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b WaffG widerspricht. Nur bei Beachtung dieser Maßgaben ist sichergestellt, dass  [ … ] 
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